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Microsoft Copilot anbinden

Microsoft trennt zwei Produkte. In Copilot Studio bauen Sie Agenten und geben ihnen Tools. In Microsoft 365 Copilot arbeiten Ihre Teams im Chat und rufen diese Agenten auf. Brandhub binden Sie deshalb in Copilot Studio an einen Agenten an und veröffentlichen den Agenten anschließend nach Microsoft 365 Copilot und Teams.

  1. Agent anlegen

    Legen Sie in Copilot Studio einen Agenten an oder öffnen Sie einen bestehenden.

  2. MCP-Tool hinzufügen

    Wählen Sie Tools → Add a tool → New tool → Model Context Protocol. Als Server-URL tragen Sie ein:

    https://<marke>.brandhub.31m.de/mcp
  3. Authentifizierung setzen

    Feld Wert
    Authentication API key
    Type Header
    Header name Authorization
    Wert beim Verbinden Bearer IHR_API_KEY
  4. Credentials wählen

    Mit „Maker-provided“ nutzt der Agent einen Key für alle Personen. Das ist der einfache Weg. Mit „End-user“ trägt jede Person beim ersten Aufruf ihren eigenen Key ein.

  5. Testen

    Fragen Sie im Testbereich „Welche Primärfarbe hat unsere Marke?“. Der Agent sollte get_brand_colors aufrufen. Guidelines findet er über search_pages und get_page.

  6. Veröffentlichen

    Veröffentlichen Sie den Agenten und aktivieren Sie den Kanal „Teams and Microsoft Copilot“.

Nach der Veröffentlichung holen Nutzer:innen mit Microsoft-365-Copilot-Lizenz den Agenten im Copilot-Chat per @-Erwähnung dazu oder öffnen ihn über die Seitenleiste. Ohne Lizenz läuft die Nutzung über Copilot Credits, siehe Was Ihre IT freigeben muss.

Die Instructions sind ein Pflichtfeld auf der Overview-Seite des Agenten und fassen bis zu 8.000 Zeichen. Dort legen Sie fest, wie der Agent mit Brandhub arbeitet. Diesen Textbaustein können Sie unverändert übernehmen:

Du bist mit dem Brandhub der Marke verbunden. Vor jedem Text holst du die Corporate Language
(`get_corporate_language`) und prüfst den Entwurf danach mit `check_terms`. Bilder suchst du mit
`search_media`, schlägst nur freigegebene vor, nennst Lizenzende und KI-Kennzeichnung und bietest
gesperrte Bilder nicht zum Download an. Dateien findest du mit `search_downloads` und gibst nur den
Portal-Link weiter. Regelfragen beantwortest du mit `search_pages` und `get_page` und nennst die Seite
als Quelle. Was nicht im Brandhub steht, weißt du nicht; dann verweist du an das Marketing.

Der Baustein spricht den Agenten mit „du“ an. In welcher Anrede der Agent selbst schreibt, regelt die Corporate Language Ihrer Marke. Derselbe Baustein passt in jeden anderen Agenten ohne Skill-Unterstützung.

Skills nimmt Copilot Studio nur in der neuen Agenten-Erfahrung an. Wie Sie die Brandhub-Skills dort oder in klassischen Agenten einsetzen, steht unter Skills.

Knowledge-Dateien, auch .md direkt hochgeladen, dienen dem Agenten als Nachschlagematerial. Eine verbindliche Prozedur wie „vor jedem Schreibzugriff fragen“ gehört in Instructions oder einen Skill.

Copilot Studio läuft unter den Richtlinien Ihres Microsoft-Tenants. Vier Punkte klären Sie vorab mit Ihrer IT.

Die DLP-Richtlinie der Power Platform muss den MCP-Connector in der Umgebung des Agenten erlauben. Nutzen Sie „Maker-provided“, darf die Governance diese Art von Credentials nicht sperren. Damit der Agent in Teams und Microsoft 365 Copilot erscheint, gibt die Administration ihn im Teams Admin Center frei. Personen ohne Microsoft-365-Copilot-Lizenz nutzen den Agenten über Copilot Credits, die Ihre Organisation dafür bereitstellen muss.

Copilot Studio nutzt Resources nur, wenn ein Tool sie zurückgibt. Corporate Language und Markenkontext erreicht der Agent trotzdem, über die Tools get_corporate_language und get_brand_context.

Ein geteilter Key über „Maker-provided“ ordnet Aufrufe keiner einzelnen Person zu. Brandhub sieht nur den Key, nicht die Person dahinter. Fordern Sie für den Copilot-Agenten deshalb einen eigenen Key mit read an, getrennt von Keys für andere Agenten oder Systeme.

Verbindungsdaten und Fehlermeldungen für andere Agenten stehen unter Agenten anbinden.